FAQ’s

Wir sammeln häufige Fragen und die Antworten dazu.

Allgemein: Über Testify

Testify ist die flexible Enterprise-Lösung zur digitalen Qualitätssicherung Ihrer Unternehmensprozesse. Von der Wareneingangskontrolle bis zur Endabnahme und darüber hinaus können Sie mit digitalen Checklisten und Arbeitsabläufen erstellen und verwalten. Sie erhalten einen Überblick über Ihre Unternehmensprozesse, können Sicherheits- und Qualitätsstandards einführen und die Daten in den integrierten Dashboards analysieren.

Mit Testify können Sie alle papiergebundenen Prozesse digitalisieren und abteilungs- und unternehmensübergreifende Abläufe in einer zentralen Web-App dokumentieren und interaktiv zusammenarbeiten. Testify findet in folgenden Bereichen Anwendung:

Produktionsbegleitung, Business Process Outsourcing, Logistikmanagement, Qualitätsmanagement, Risiko Analyse, Wissensmanagement, Prozessmanagement und Arbeitssicherheit.

Dank der digitalen Checklisten von Testify sparen Produktionsleiter und Qualitätsmanager Zeit und Aufwand bei der Mängelerfassung und Qualitätssicherung von Unternehmensabläufen wie Instandhaltung, interne Audits oder Wareneingangskontrollen. Durchschnittlich sparen unsere Kunden 40 % an Zeit, Papierchecklisten werden durch digitale Checklisten abgelöst und bei Fragen zur Produktion kann auf die revisionssichere Dokumentation zurückgegriffen werden.

Anwendungsunterlagen

Initiale Schulungen werden von dem Unternehmen definierten Key-User durch Testify (Wissenstransfer) durchgeführt. Weitere Schulungsmaßnahmen der End-User durch Ihr Unternehmen. 

Ja, dies wird seitens Testify empfohlen. Im Sinne des Key-User-Prinzips empfehlen wir Ihrerseits eine(n) Mitarbeiter(in) oder mehrere Mitarbeiter(innen) zu nominieren, um den Wissenstransfer zu gewährleisten. Darauf basierend kann das Training Ihrer End-User sichergestellt werden.

Autorisierungsverfahren

Benutzername + Passwort (via Identy Server)
Integration via Active-Directory möglich, inkl. Azure AD Look-Up

Benachrichtigungen

Benachrichtigungseinstellungen können über Administration – Benutzer – Benachrichtigungseinstellungen angepasst werden. Hier kann definiert werden, zu welchem Event eine (E-Mail) Nachricht gesendet werden soll.

Nein

Die Einstellungen zu den Benachrichtigungen können über Administration - Benutzer - Benachrichtigungseinstellungen angepasst werden. Hier kann definiert werden, zu welchem Event eine Nachricht gesendet werden soll.

Benutzerdefinierte Felder

Betrieb & Monitoring

SaaS – Lizenzvereinbarungen in Kombination mit Service Level Agreements.
Bei Schnittstellen-Projekt zusätzlich Software Delivery Agreement

Via SaaS Lizenzvereinbarungen und Service Level Agreements
Sonderbedingungen bei On Premise-Hosting (z. B.: Lizenzaudits)

Ja, via Application Insights in Testify Shared Infrastructure.

Ja, in Abhängigkeit der gewählten Hosting-Variante und Service Level Agreements.

Über ein Service Level Agreement.

Der Proof Of Concept (PoC) ist mindestens für eine Laufzeit von 3 Monaten und maximal 6 Monate als begleitete Testphase. Bei einem Übergang in den Regelbetrieb gelten folgende Bedingungen: 

  • Mindestlaufzeit 12 Monate

  • Kündigungsfrist 3 Monate jeweils zum Monatsletzten (Datenmigration muss individuell überprüft werden)

  • Die Zahlung erfolgt im Voraus zum gewählten Abrechnungszeitraum (jährlich/vierteljährlich/monatlich)

Checklisten

Keine. Wenn gewünscht können direkt Einschränkungen auf Prüfobjekttyp oder Prüfobjekt gemacht werden, damit die Checkliste nach der Freigabe nicht global verfügbar ist.

Toleranzbereiche können bei den Checks in einer Checkliste (numerische Checks) durch Angabe einer Unter- und Obergrenze definiert werden.

Darüber hinaus können Eingriffs-/Warngrenzen definiert werden. Somit können in Testify auch Regelkartenmanagement-Anwendungsfälle einfach erfasst und in unseren Dashboards ausgewertet werden.

Dies ist basierend auf einem Import der Variante aus einem Vorsystem (SAP) im Sinne einer Stückliste möglich. Relevant ist hierbei die Prüfspezifikation (Checkliste in Testify) so modular aufzusetzen, damit man je Ausprägung der Variante eine Checkliste erhält, welche man dadurch zuweisen kann. Außerdem ist die Usability unseres Checklisten-Baukastens sehr einfach und intuitiv, wodurch Sie sich auch sehr einfach eine neue Checkliste individuell je Variante aufbauen können – dies ist natürlich davon abhängig, wie oft ein solcher Prozess angestoßen wird.

  • Neue Seite: Bei Starten der Checkliste wird nur die Übersicht der Seiten angezeigt. Erst bei Auswahl der Seite werden die Prüfungen zu dieser Seite angezeigt.

  • Neue Sektion: Die Prüfungen werden zu einer Sektion zugeordnet, um so eine Unterscheidung machen zu können (z.B. Notdusche der Sektion Ebene 3). Sektionen können als "optional" gekennzeichnet werden und sind dann nicht zwingend zu bearbeiten (z.B. Schneeräumen nur, wenn Schnee liegt).

  • Neue Prüfung: Es werden alle Prüfungen untereinander dargestellt.

Es empfiehlt sich die Ebenen nicht zu verschachtelt darzustellen, um die Übersichtlichkeit zu gewährleisten. Wurde eine Auswahl getroffen, kann diese nicht rückgängig gemacht werden.

Über die Einstellungen der Checkliste kann man die Einschränkung auf Prüfobjekte oder Prüfobjekttypen vornehmen.

Über "Checkliste ausführen" kann man eine Checkliste einer Person zuweisen.

Wenn eine Checkliste veröffentlicht und einem Prüfobjekt oder Prüfobjekttyp zugewiesen ist, kann die Checkliste über "Checkliste ausführen" und nach Auswahl des Prüfobjekts angewählt werden. Nun kann die Checkliste gestartet oder einer Person zugewiesen werden.

Ist eine Checkliste freigegeben kann über die Auswahl "bearbeiten", die Checkliste im Entwurfsmodus geändert werden. Wird die bearbeitete Checkliste dann freigegeben, wird in "Veröffentlicht" die nächste höhere Version angezeigt. Die alte Version wird nicht mehr angezeigt. Über "Historie" können vorherige Versionen angezeigt und auch wieder über "kopieren" in den Bearbeitungsmodus gebracht werden.

Wird eine Checkliste kopiert, wird keine Versionierung angestoßen. Diese Checkliste wird wie eine neue Checkliste behandelt und erhält nach der Veröffentlichung die Revision 1.

Nein. Wird eine Checkliste keinen Prüfobjekt oder Prüfobjekttyp zugewiesen, ist diese Checkliste global verfügbar, wird also bei allen Prüfobjekten angezeigt. Einer Person wird eine Checkliste erst dann zugewiesen, wenn diese ausgeführt werden soll.

Diese werden nur angezeigt, wenn die Checkliste veröffentlicht wurde und ein Prüfobjekt ausgewählt wurde.

Eine bearbeitet Checkliste ist über das System aufrufbar. Die Daten werden in einer SQL-Datenbank abgelegt und dauerhaft gespeichert. Werden Protokolle erstellt, werden diese in der Azure Cloud gespeichert und können dort aufgerufen werden. Es besteht auch die Möglichkeit Testify in Ihrer eigenen MS-Azure-Subscription (damit in Ihrer Datenhoheit) oder On-Premise bei Ihnen auf von Ihnen gewünschten Servern zu betreiben.

Bei einer numerischen Prüfung wird ein Wert abgefragt. Bei der Durchführung der Checkliste kann der Wert eingegeben werden. Soll auf einen Sollwert geprüft werden, so kann im Prüfmenü (rechte Seite) der Sollwertebereich, bestehend aus Ober- und Untergrenze, eingegeben werden. Ebenfalls kann hier z.B. die Anzahl der angezeigten Dezimalstellen geändert werden.

In den Prüfungseinstellungen (rechte Seite, oberster Reiter) kann der Name geändert werden. Hinweis: Die Änderungen in den Prüfungseinstellungen werden nicht immer automatisch gespeichert. Zur Sicherheit immer einmal einen anderen Reiter öffnen. Im unteren Bildschirmrand wird dann die Speicherbestätigung angezeigt.

  • Vorteil: Checkliste kann in Abschnitte unterteilt werden (z.B. Bauabschnitte / Anlagen / Unterschiedliche Prüfungsarten (mechanisch / elektrisch…)

  • Nachteil: Keine Unterteilung mehr möglich, wenn einmal festgelegt (wenn Sektion, dann keine Seite mehr….)

Datenschutz

Benutzername (E-Mail-Adresse), Titel, Vorname, Nachname, Sprache

Zur Kennung und Zuordnung eines Users in Testify. Kontaktaufnahme durch Testify.

Abhängig von gewählter Betriebsvariante.
A) Software as a Service (SaaS) in Testify Shared Cloud (Microsoft Azure): Daten werden in zentraler Testify Cloud (MS-Azure) gehalten (Niederlande und Nordirland)
B) Private Cloud: Installation und Hosting in eigens aufgesetzter MS-Azure-Cloud-Umgebung (Ressourcengruppe), inkl. Möglichkeit für Backup-Plan
C) MS Azure Subscription des Kunden: Deployment und Hosting in der Kunden Azure Infrastruktur mit zahlreichen Zusatzfunktionen, wie z.B. Azure AD Anbindung. 
C) On Premise: Deployment und Hosting in von Kunden bereitgestellter Infrastruktur abhängig von Testify System Requirements.

Ja.

Ja, Georedundanz (Amsterdam und Nordirland in Microsoft Rechenzentren)..

Mangelmanagement

Ja, dies ist über "Mangel erstellen" möglich. Voraussetzung: Das Prüfobjekt wurde vorher über "Administration" erstellt.

Dies kann einzeln für den Bereich definiert werden. In der Regel wird A als hoch und C als niedrig gewählt.

Fehler können via Testify im integrierten Mangelprozess gemeldet und sogar abgearbeitet werden. Im Rahmen dieses Prozesses sind auch diverse Möglichkeiten zur Automatisierung wie bspw. Die automatisierte Zuordnung von definierten Fehlern (Mangelkategorie) an definierte User oder User-Gruppen inkl. Fotodokumentation möglich.

Messmittel

Messmittel sind benötige Geräte für die Prüfungen wie beispielsweise Eichgeräte, Spannungsprüfer oder Waagen.

Offline arbeiten

Checklisten können auch ohne Netzwerkverbindung abgearbeitet werden. Dazu müssen in der Taskübersicht die Daten der offline zu Verfügung stehenden Checklisten über den Punkt „offline nehmen“ am Endgerät gespeichert werden. Anschließend wird/werden die Checkliste(n) unter dem Menüpunkt „Offline Daten“ angezeigt und kann/können von dort offline gestartet werden. Mängel können immer offline angelegt und abgearbeitet werden.

Hinweis: Wenn offline gearbeitet wurde, müssen unbedingt anschließend die lokalen Daten auf den Server synchronisiert werden, bevor Testify verlassen wird. So lange im Menüpunkt „Offline Daten“ beim Reiter „WIRD SYNCHRONISIERT“ nicht „0“ angezeigt wird, sind noch nicht alle Daten synchronisiert.

Prüfobjekt(typ)

  • Prüfobjekte bezeichnen eine zu prüfende Einheit bzw. eine Einheit der ein Mangel zugewiesen werden soll (Beispiel: Leiter)

  • Prüfobjekttypen fassen Prüfobjekte vom gleichen Typ zusammen (Beispiel: Podestleiter, Anlegeleiter, Stehleiter, ...)

Im Menü "Administration” unter Prüfobjekttypen. Zunächst ist ein Prüfobjekttyp, anschließend die dazugehörigen Prüfobjekte anzulegen.

Im Sinne der Revisionssicherheit können Prüfobjekte und Prüfobjekttypen nicht gelöscht werden.

Rollenkonzept

Rollen können basierend auf verfügbaren Funktionen individuell und feingranular gestaltet werden.

Vordefinierte Standardrollen wie Mangelbearbeiter, Qualitätsmanager, Tester und Administrator werden zur Verfügung gestellt. Eigene Rollendefinitionen können aber auch individuell angelegt und adaptiert werden. 

Alle im Frontend ersichtlichen Aktionen (Buttons, Features, Funktionen etc.) können individuell je Rolle berechtigt werden. In Zusammenhang mit der Erstellung von Gruppen ermöglichen wir dadurch unseren Kunden die individuellen Organisationsstrukturen abzubilden – diese Funktionalität ist bereits bei Kunden aus diversen Branchen mit verschiedensten Größen (vom lokalen Unternehmen bis zum multinationalen Konzern) erprobt.

Rollen können individuell nach unternehmensinternen Maßgaben und Verantwortungen selbstständig erstellt werden. 

Wir empfehlen Ihnen, eine Rolle für eine definierte User-Gruppe mit allen Rechten zu definieren, um etwaige Deadlock-Probleme vorab auszuschließen. Darüber hinaus können Sie jedoch Ihre persönlichen Administratoren mit eingeschränkten Rechten in diverse Rollen anlegen und somit Ihre Unternehmensstruktur abbilden.

Schnittstellen

Drittsysteme werden über unsere Public Rest-API integriert. Darüber hinaus gibt es Standard-Konnektoren zu den weitverbreitetsten Drittsysteme. 

Unser Customer Success Team berät Sie gerne dazu und steht Ihnen beratend zur Seite. Kontaktieren Sie bitte office@testify.io

Sicherheit

Ja, es werden regelmäßig Penetration Tests durchgeführt, um die Sicherheit zu gewährleisten. 

Störfallmanagement

Im Zuge von Service Level Agreements mit proaktiver Benachrichtigung an definierte Key-User aus dem Testify App Insights Monitoring. 

Ja, über alle Komponenten, die den Kunden potenziell betreffen könnten. 

Je nach Einstufung der business-kritischen Komponenten.

Start/Ende des Ausfalls, Grund, Lösungsansatz, Workaround, Auswirkung

Bei Inanspruchnahme unser Service Level Agreements Packages über unseren intuitiv bedienbaren Customer Service Desk

Ja, mit den gemeinsam definierten Testify-Key-Usern

Systemumgebung / Weiterentwicklung

Ja, unter Einhaltung des Testify Standard-Entwicklungsprozesses in enger Anforderungskonzeption mit dem Auftraggeber.

Verschiedenste Funktionen und Workflows sind per Baukastenprinzip per Default flexibel und je nach Rollenkonzept einsetzbar. 
Weiterentwicklungen bzw. kundenspezifische Anforderungen werden je nach Kundenwunsch mit dem Auftraggeber in einem Anforderungstermin geplant und im Testify Standard implementiert. Feature-Wünsche können bei Inanspruchnahme unserer Service Level Agreements über ein komfortables Ticket-Portal eingemeldet werden. Wenn Bedarf besteht, kann das Feature nach internem Verfeinerungsprozess in Auftrag gebegeben werden. 

Ja, Deployment-Pipeline je nach Hosting-Variante und Service Level Agreements in Abstimmung mit Auftraggeber.

Via iOS-App-Store; Android via Google-Play-Store; alternativ auch via WebApp mit gleicher Funktionalität, z.B. bei On-Premise oder auftraggeberseitigen Store-Beschränkungen. 

Neue Versionen werden in regelmäßigen Abständen nach unserem Standard-Release Zyklus (2 bis 4 Wochen) eingespielt. Es werden somit Performanceverbesserungen erreicht und zusätzliche Features verfügbar. Die grundlegende Bedienung ändert sich nicht. Release-Updates werden den definierten Key-Usern über unsere Release-Notes im Benutzerhandbuch vor Update bereitgestellt.

  • Tablet

  • Desktop-PC

  • Smartphone

Ja die Testify (Web)App kann nach unseren White-Labeling Möglichkeiten in ein eigenes Corporate Design gebracht werden

Wartung

Nein, die Wartung ist in unseren allgemeinen SaaS-Lizenzverträgen und Service Level Agreements definiert. 

Noch Fragen?

Gerne steht Ihnen unser Customer Success Team bei weiteren Fragen gerne zur Verfügung.